Deggendorf
Nach 3 Wochen Einarbeitung in Deggendorf hat man sich an das Leben aus dem Koffer gewöhnt.
Die Kollegen sind sehr nett, die Arbeit macht Spass. Ich bin schon gut in das Supportgeschäft eingearbeitet (naja, wohl die Spitze des Eisbergs), bin aber froh, dass ich ggf. noch die Kollegen
vor Ort um Hilfe fragen kann. Das wird bald anders sein.
Leider kann man im Hotel am Abend nicht sehr viel erledigen, so bleibt die ganze Arbeit in Sachen Umzug bis zum Wochenende liegen.
Die Firma in USA wurde vor kurzem gegründet und ich war im Messeteam bei der wichtigsten Messe in USA zum Thema "embedded computing" dabei.....
San Jose
Der erste Messeeinsatz für mich überhaupt, mit Jetlag, in Englisch, in einem neuen Thema. Auf der Messe war man meistens so beschäftigt, dass der Jetlag garnicht so sehr
aufgefallen ist. Gott sei Dank!
Alles sehr interessant: Kunden und Fragestellungen kennenlernen, aber auch die Konkurrenz.
Eine mir unbekannte Person aus der Branche kam zu mir und fragte: "Du bist doch der mit der Greencard..."
Die Branche ist eine große Familie, jeder kennt jeden.
Ein Bild (nur eins) aus dem Intel-Museum "TheTech" wo eine Intel Party mit Live Musik und kostenlosem Buffet und Getränken (auch alkoholisch, ohne braune Tüten ;-) ) veranstaltet hat. Auf der Veranstaltung habe ich nicht fotografiert, das Bild zeigt die Decke des Gebäudes:
San Diego / Cardiff by the sea / Carlsbad
nach dem Abbau des Standes gings am Abend noch mit dem Flugzeug von San Jose im Silicon Valley nach San Diego (1 Flugstunde). Zum Glück hatte immer jemand nur einen Koffer dabei, so dass er meinen dritten Koffer "adoptieren" konnte. 2 von 3 Koffern habe ich in Cardiff gelassen, wo mein Chef wohnt (ca. 25 Meilen nördlich von SD).
Übernachten konnte ich im Haus meines Chefs, das sehr stilvoll und schön eingerichtet ist. Im Garten habe ich den ersten Kolibri in meinem Leben gesehen, toll!
Am Samstag sind wir Wohnung suchen gefahren, mein Chef, seine Frau und ich. Die Wohnung die ich mir über das Internet gesucht habe -und auch schon reserviert hatte- war eine Enttäuschung. Wie auch die anderen Wohnungen. Entweder klein, düster, laut, teuer oder eine Kombination davon. Hauptsache ein Pool ist dabei, und an den Lärm vom Zug in 50m Entfernung gewöhnt man sich schnell.....
Zum Glück hat dann mein Chef durch Zufall ein Schild "for rent" gesehen, das nicht auf unserer Liste war. Eigentlich dachte ich es wäre viel zu teuer, es hatte den Anschein.
Zum Glück hat alles daran gestimmt, der Preis (naja, ein bisschen hoch, aber im Limit) die Lage (Meerblick), das Apartment und der Grundriss selbst, die 2 Schlafzimmer, die Küche und alles "drum und dran". Mit der Unterschrift eines Bürgen bekommt dann auch jemand der noch keine "Credit History" hat und ein "unbeschriebenes Blatt" ist einen Mietvertrag. Die ganze Geschichte dazu würde den Rahmen des Blogs sprengen.
Link zur Lage
Das soll's fürs erste gewesen sein. Mein Reisetermin ist der 31.5.08.
Anschließend wird es wohl einiges zu berichten geben.
Vorher gilt es aber noch die Wohnung zu renovieren, und die Möbel zu verkaufen, owehoweh
Stay tuned.
